HausArztPatientenMagazin

 

Dieses Magazin liegt in vielen Praxen für Sie aus. Es wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Hausärzteverband entwickelt - für eine bessere Arzt-Patienten-Kommunikation.

 

 

 

            2. Quartal 2020

 

Ärzte aus der Region schreiben für das HausArztPatientenMagazin

Man hört so viel über Patientensicherheit! -

Was tut mein Arzt / meine Ärztin dafür?

 

„Meine Hausärztin kennt mich und passt auf!“, berichtet Frau Schulte stolz beim Plausch auf dem Markt. Ja, - das stimmt: Hausärzte und Hausärztinnen kennen ihre Patienten und haben durch jahrelange Begleitung bei vielen verschiedenen Krankheitsbildern ein ungemein großes Wissen über jeden Patienten. Wir nennen das „gelebte Anamnese“. Weil Hausärzte schon so viel von den Patienten miterlebt haben, müssen sie nicht, wie die Spezialisten für kleine Teilgebiete, alles immer bei jedem Arztkontakt erfragen. Es stimmt also: Persönliche Fürsorge ist ein guter Schutz vor kritischen Ereignissen.

Dennoch kümmert sich jeder Hausarzt, jede Hausärztin und jedes Praxisteam regelmäßig darum, wie Irrtümer, unerwünschte oder kritische Ereignisse, Beinahe-Schäden und Fehler noch besser vermieden werden können.

In den letzten Jahren hat sich der Umgang mit Fehlern verändert: Wenn in der Praxis sich jeder bewusst ist, dass es Risiken gibt, wenn eine freundliche Gesprächsatmosphäre herrscht, im Team gut miteinander gesprochen werden kann und die Haltung vorherrscht, dass jeder sein Bestes gibt, aber ein Fehler vor allem dazu dient, nicht ein zweites Mal gemacht zu werden, dann steht einem guten Fehlermanagement wenig im Wege.

In den meisten Praxen gibt es ein Fehler- und Lernberichtssystem, in dem jeder Fehler aufgeschrieben wird, und das Team überlegt, warum es so passiert ist. Hausarztpraxen berichten sich untereinander und lernen voneinander. Im Internet unter „Jeder-Fehler-zählt“ folgen Hausärzte dem Prinzip, dass man nicht jeden Fehler selber gemacht haben muss, um ihn zukünftig zu vermeiden. Es gibt inzwischen weitere Meldesysteme, um kritische Ereignisse (anonym) zu veröffentlichen und daraus zu lernen.

Kann ich als Patient etwas tun, um meine Hausarztpraxis zu unterstützen? Ja, auch hier gilt immer: Vier Augen sehen mehr als zwei. Vier Ohren hören mehr als zwei. Wer solange fragt, bis er alles verstanden hat und sicher ist, dass beim Gesprächspartner die Information auch so angekommen ist wie sie gemeint war, trägt zur Sicherheit bei. Reden spart Zeit und Fehler.

Trauen Sie sich nachzufragen, wenn Sie sich nicht sicher sind! Überprüfen Sie auf jedem Rezept ihren Namen und ob das, was besprochen wurde, auch wirklich draufsteht! Scheuen Sie sich nicht, auf Allergien und Unverträglichkeiten mehrfach hinzuweisen! Gerade beim Übergang aus dem Krankenhaus in die Praxis ergeben sich immer wieder Probleme an den Schnittstellen. Fühlen Sie sich mit verantwortlich und / oder bitten Sie Angehörige, einen Blick auf die Sache zu werfen! Kontrollieren Sie Ihre Medikamentenpläne und aktualisieren Sie sie! Berichten Sie Ihrem Hausarzt, wenn etwas von einem Gebietsarzt oder einem Krankhausarzt verändert wurde, und berichten Sie, wie Sie es vertragen haben!

Ihre Erfahrung ist Ihrer Hausärztin oder ihrem Hausarzt wichtig!

Mit hausärztlichen Grüßen

Dr. Ilka Aden

Man hört so viel über Patientensicherheit! Was tut mein Arzt dafür?
2020_2_Q_Das_tut_meine_Praxis_für.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.9 MB
2020_1_Qu_Beipackzettel
2020_1_Q_Beipackzettel.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.5 MB
Der Zwang zur Wirtschaftlichkeit
2019_4Qu_Der_Zwang zur Wirtschaftlichkei
Adobe Acrobat Dokument 275.6 KB
Impfpass - das sollten Sie wissen
2019_3Qu_Impfpass.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.6 MB
Sind Deutschlands Ärzte faul?
2919_2Qu_Sind_Deutschlands_Ärzte_faul.pd
Adobe Acrobat Dokument 1.6 MB
Von der Hilflosigkeit im Gesundheitssystem
2019_1Qu_Von_der_Hilflosigkeit_im_Gesund
Adobe Acrobat Dokument 333.7 KB
Lange Wartezeiten vermeiden
2018_Q4.pdf
Adobe Acrobat Dokument 2.5 MB
Was in die Reiseapotheke gehört
2018_3Qu_Hausärzteverband.pdf
Adobe Acrobat Dokument 552.2 KB
Wie wird man eigentlich Hausarzt?
2_Quartal_2018_Lassen.pdf
Adobe Acrobat Dokument 611.3 KB
Immer auf dem neusten Stand
1_Quartal_2018_Dr_Aden.pdf
Adobe Acrobat Dokument 587.2 KB
Vertrauensvolle Versorgung
4_Quartal_2017_Dr_Muehlenfeld.pdf
Adobe Acrobat Dokument 611.9 KB
Können Sie mal eben mein Rezept unterschreiben?
3_Quartal_2017_Dr_Muehlenfeld.PDF
Adobe Acrobat Dokument 2.9 MB
Wenn die Seele Trauer trägt
4. Quartal 2014 - Marion Renneberg.pdf
Adobe Acrobat Dokument 567.8 KB
Mehr Unterstützung durch VERAH
2. Quartal 2014 - Marion Renneberg.pdf
Adobe Acrobat Dokument 520.6 KB
Zusammen für mehr junge Hausärzte
4. Quartal 2013 - Dr. Goesmann.pdf
Adobe Acrobat Dokument 381.7 KB
Bei der künftigen Bundesregierung haben Sie die Wahl! Bei einigen Krankenkassen auch!
3. Quartal 2013 - Dr. Gieseking.pdf
Adobe Acrobat Dokument 506.6 KB
Medizin als Produktionsprozess?
1 Quartal 2013 - Dr. E. Kellner.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.0 MB
Vorbeugung beginnt bei Kindern und Teenagern
4 Quartal 2012 - Dr. C. Gieseking.pdf
Adobe Acrobat Dokument 18.0 MB
Wozu noch die 10 Euro Praxisgebühr ?
3 Quartal 2012 - Dr. C. Gieseking.pdf
Adobe Acrobat Dokument 736.4 KB
Wie ein Fels in der Brandung
2 Quartal 2012 - Dr. E. Kellner.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.1 MB
Ihr Hausarzt steht im Mittelpunkt
1 Quartal 2012 - Dr. C. Gieseking.pdf
Adobe Acrobat Dokument 987.6 KB
Organspende: kein einfaches, aber ein sehr wichtiges Thema
4 Quartal 2011 - M. Renneberg.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.0 MB
Wo bleiben die Hausarztverträge
3 Quartal 2011 - E. Lummert.pdf
Adobe Acrobat Dokument 590.6 KB
Hausarztverträge sichern die Versorgung
2 Quartal 2011 - Dr. C. Gieseking.pdf
Adobe Acrobat Dokument 581.3 KB
Abenteuer Hausarzt
1 Quartal 2011 - Dr. E. Kellner.pdf
Adobe Acrobat Dokument 628.5 KB
Ihr Hausarzt: ein Arzt für die ganze Familie
4 Quartal 2010 - M. Renneberg.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.7 MB
Hausarztmodell endlich auch in Braunschweig
3 Quartal 2010 - Dr. C. Gieseking.pdf
Adobe Acrobat Dokument 562.9 KB
Bestens versorgt von Ihrem Hausarzt
2 Quartal 2010 - Dr. R. Heuß.pdf
Adobe Acrobat Dokument 534.1 KB
Alles Bürokratie oder was?
1 Quartal 2010 - Dr. E. Kellner.pdf
Adobe Acrobat Dokument 161.8 KB
Hausärztin mit Leib und Seele
4 Quartal 2009 - M. Renneberg.pdf
Adobe Acrobat Dokument 135.6 KB
Wir kämpfen für den Erhalt Ihrer hausärztlichen Versorgung
3 Quartal 2009 - Dr. C. Gieseking.pdf
Adobe Acrobat Dokument 150.0 KB