HausArztPatientenMagazin

 

Dieses Magazin liegt in vielen Praxen für Sie aus. Es wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Hausärzteverband entwickelt - für eine bessere Arzt-Patienten-Kommunikation.

 

 

 

            3. Quartal 2019

 

Impfpass - das sollten Sie wissen

Er ist so wichtig wie die Geburtsurkunde oder der Personalausweis. Dennoch wissen viele Menschen gar nicht, welche große Bedeu­tung der Impfpass hat.

Der Impfpass fristet oftmals ein vernachlässig­tes Dasein. Erst wenn der Hausarzt fragt oder eine Reiseimpfung ansteht, wird ihm Aufmerksamkeit zuteil. Dabei ist das markant gelbe Heft ein wich­tiges Dokument, das uns ein Leben lang begleitet. Denn in ihm wird jede Impfung mit Datum ein­getragen, die Sie erhalten haben. So kann jeder Arzt ersehen, wogegen Sie wann geimpft wurden.

Einen Impfpass müssen Sie nicht beantragen: Sie bekommen ihn kostenlos von Ihrem Hausarzt. Oft erhalten bereits Neugeborene das Dokument im Rahmen der ersten Vorsorgeuntersuchung. Da es lebenslange internationale Gültigkeit besitzt, sind alle Eintragungen in Deutsch, Englisch und Fran­zösisch vermerkt. Die weltweit anerkannten Impf­pässe sind nach den Richtlinien der Weltgesund­heitsorganisation (WHO) stets gelb.

Was wird eigentlich darin genau eingetragen? Auf den Seiten vier und fünf sind die Impfungen gegen Gelbfieber vermerkt. Danach folgen bis zur Seite 17 die Eintragungen über die Standard­impfungen: jeweils mit Datum, Handelsname und Chargennummer des Wirkstoffs. Jede Impfung ist mit Stempel und Unterschrift des Arztes versehen, der sie vorgenommen hat.

Auf den Seiten 18 und 19 stehen die Schutz­impfungen gegen Grippe. Anschließend ist noch Platz für Reiseimpfungen sowie für spezielle

Impfungen wie gegen Tollwut oder FSME. Die wichtigsten Abkürzungen sind aP für Keuch hus­ten, D für Diphtherie, T für Tetanus, IPV für Kin ­ derlähmung sowie MMR für Masern, Mumps und Röteln.

Gesetzlich Versicherte haben Anspruch auf eine Reihe kostenloser Schutzimpfungen. Welche das sind, ist in der sogenannten Schutzimpfungsricht­linie festgelegt. Sie folgt den Empfehlungen der STIKO (Ständige Impfkommission des Robert­Koch­Instituts): Diphtherie, Grippe (ab 60 Jahren), Haemophilus influenzae Typ B, Hepatitis B und Humane Papilloma­Viren, HPV (Mädchen von 9 bis 14 Jahren). Auch Impfungen gegen Pneumo­kokken, Rotaviren, Röteln, Tetanus, Keuchhusten, Kinderlähmung, Masern, Mumps und Windpo­cken sind Kassenleis tungen.

Reiseimpfungen, etwa gegen Cholera, Gelbfie­ber, Typhus und andere Infektionen, die im Aus­land verbreitet sind, müssen die gesetzlichen Krankenkassen nicht erstatten. Wenn Sie Ihren Impfpass nicht mehr finden, bekommen Sie von Ihrem Hausarzt einen neuen. Er kann alle er­folgten Impfungen in der Regel problemlos darin nachtragen. Denn diese müssen für mindestens zehn Jahre in der Krankenakte vermerkt sein.

Aber was ist, wenn sich der Impfstatus nicht mehr rekonstruieren lässt? Dann gilt laut Dr. Britta Reckendrees, Impfexpertin bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA): „Was nicht dokumentiert ist, wird als nicht durchgeführt er­achtet.“ Das heißt, alle Impfungen sollten nach­geholt werden. Gesundheitliche Risiken durch eine „Überimpfung“ bestehen dabei nicht.

Ärzte aus der Region schreiben für das HausArztPatientenMagazin

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